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manhattan 1674404 1280

DIe Klavier-Liebhaber sind schon ein Völkchen für sich. Die ersten Posts beschäftigen sich damit, wie uns die Kinaestesie (die Bewegungswahrnehmung) beim Spielen weiterhelfen kann.

"  Der Lehrer ist ein Wesen, das grundsätzlich lieber die Probleme der Schüler löst, weil er sich mit seinen eigenen nicht so gern beschäftigt. - Oft fällt dann auch eine Lösung für ihn selber ab.  "

Das Problem der Springbässe und der weiten Oktav- oder Akkordsprünge  der rechten Hand

Alle fortgeschrittenen Spieler werden schon einmal  auf eines dieses Problem gestossen sein: 

  • Um die wilde Begleitung spielen zu können muss die linke Hand ständig zwischen  einem tiefen Basston oder gar einer Bass-Oktave zu einem Akkordton in mittlerer Lage springen.
  • In einem beschwingten Chopinwalzer müssen wir auch zwischen den Bässen auf der "Eins" des jeden Taktes und den Akkordgriffen 2 und 3 wechseln.
  • Gegen Ende  einer wilden Kadenz will der Komponist als letzten oder vorletzten Akkord einen Sprung in die extreme Lage beider Hände. Meistens geht bis dahin alles gut, aber dieser Sprung ist doch immer ein Risiko.Beispiel: Schumanns "Symphonische Etüden"