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Immer wieder gestehen mir SchülerInnen, dass sie sich nicht trauen, zu singen, wenn andere Menschen auch nur in der Nähe sind.

Mein Lösungsvorschlag für dieses Problem ist es zu klären, ob das Problem in der eigenen Sicht, dem Verhalten der Anderen, oder gar im Rechtlichen zu finden ist.

Dafür finden sich dann meist Lösungen der folgenden Art:

  •  Ist es die eigene Angst?
    Nun, das lässt sich schnell herausfinden: Frage einfach nach: "Stört es dich, wenn ich Gesang übe?" " Wenn ja, wann?" ..
    Wenn das aber nicht der Fall ist, frage dich selbst, ob du nötig hast, die Ursache bei den Anderen zu suchen.

  • "Dein Gesinge geht mir auf den Wecker!"
    Wenn wir so etwas hören ist die Sache ja klar. WIr haben die üblichen Möglichkeiten. Ist es ein griesgrämiges Kind, müssen wir uns unsere Freiheit in angemessener Weise erkämpfen. Ist es gar der eigene Partner, dann wird das vielleicht etwas schwerer. Eins aber ist klar: Du möchtest singen! Also schaffe die Voraussetzungen, dass man dich lässt.

  • Rechtliche Schwierigkeiten
    Hier bin natürlich kein Fachmann, aber es soll Vermieter oder Nachbarn geben, die schon sehr überempfindlich reagieren. Oft hilft es, sich ein Herz zu fassen, und einfach mit den betreffenden Menschen zu reden. Natürlich sind möglicherweise bestimmte Zeiten tabu. Oft kann das Problem aber mit vernünftigen Schalldämmungsmassnahmen angegangen werden. Sonst bleiben noch drei Möglichkeiten. Singen in freier Natur, im Auto, oder wenn DIr das zu gefährlich ist; Ein Überaum könnte Abhilfe schaffen.